Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung bedeutet "Netzintern" nicht das Telefonieren in das gleiche Netz (o2, E-Plus, D1, D2). Netzintern billiger telefonieren funktioniert nur bei
Gesprächen zum gleichen Anbieter! Dieser Begriff hat sich wie so vieles eingebürgert und sollte eher als Anbieterintern verstanden werden. Ein Beispiel zu einem netzintern Telefonat
wäre zum Beispiel von congstar zu constar.
Netzextern bedeutet im Grunde das Telefonieren in alle Mobilfunknetze oder anders ausgedrückt, um das Telefonieren zu allen anderen Fremdanbietern.
Rufnummermitnahme bedeutet, dass man seine alte Handynummer mit zum neuen Anbieter mitnehmen kann und diese dann nach einem Anbieterwechsel nicht erst allen Freunden und Bekannten
mitteilen muss. Einige Anbieter räumen ihren Neukunden die Möglichkeit einer Rufnummermitnahme ein. Meistens ist dieser Service kostenlos, der auch Rufnummerportierung genannt wird.
Befinden Sie sich noch in einem Vertragsverhältnis, dann geben Sie beim Bestellvorgang an, dass der Wunsch nach einer Rufnummermitnahme besteht. Sie bekommen dann eine Erklärung zugeschickt,
die dem neuen Anbieter das Recht einräumt, den noch laufenden Vertrag für Sie zu kündigen und die Rufnummer in den neuen Prepaid-Vertrag mitzunehmen. Unterschrieben zurück an den neuen Anbieter gesendet
erspart dieser Vorgang überflüssige Arbeit, die der neue Anbieter besser meistern kann.
Ist der laufende Vertrag jedoch schon gekündigt, muss die Kündigungsbestätigung des alten Anbieters zum neuen gewünschten Anbieter geschickt werden. Der neue Anbieter kümmert sich dann um
das weitere Vorgehen und leitet eine Rufnummermitnahme in Zusammenarbeit mit dem alten Anbieter ein.
Aber Achtung: Eine Rufnummerportierung kostet nur beim neuen Anbieter nichts. Der alte Anbieter erhebt meistens eine Gebühr in Höhe von 25€ bis 30€!
Die Netze im europäischen Raum arbeiten nach einem gewissen Standard, der von allen Netzbetreibern eingehalten wird. Daher ist es auf technischer Ebene ohne Einschränkungen möglich,
jedes Handy in egal welchem Netz zu benutzen und damit zu telefonieren.
Wird der Handytarif gewechselt, bekommt man eine neue SIM-Karte vom neuen Provider. Die alte SIM wird dann gegen die neue Karte ausgetauscht. Ab da an kann mit dem neuen Tarif billig
lostelefoniert werden.
Probleme können nur dann auftreten, wenn das Handy mit einem SIM-Lock ausgestattet ist. Denn wurde das Handy in einem Paket mit einer SIM-Karte gekauft, ist es so, dass die Hersteller diese Handys
mit einer Sperre belegen, die zwei Jahre andauert. Nach zwei Jahren entfällt diese Sperre am Gerät. Auch kann diese Sperre gegen eine Gebühr aufgehoben werden.
Für eine inaktive SIM gibt es drei Gründe. Manche Handys sind mit einem SIM-Lock versehen, was bedeutet, dass diese Handys keine SIM-Karten von Fremdanbietern akzeptieren. Um die
inaktivgezeigte Karte mit diesem Handy benutzen zu können, muss das Handy vorerst entsperrt werden. Solche Handys werden meistens mit Verträgen angeboten und können nach 2 Jahren kostenlos
oder schon vorher gegen eine Gebühr entsperrt werden.
Ein weiterer Grund für eine inaktive SIM kann vorherrschen, wenn die SIM-Karte noch nicht registriert ist. Der Anbieter muss die
Daten des Kunden vorher kennen, ansonsten ist er nicht befugt, die Karte zu aktivieren. Eine Registrierung kann über den Shop des Anbieters, per Post oder online vorgenommen werden.
Der dritte Grund für eine inaktive SIM ist, wenn eine Karte die Gültigkeit verloren hat. Eine solche Karte kann leider nicht mehr reaktiviert werden. Dieser Fall tritt ein, sobald eine
Karte über einen längeren Zeitraum nicht mit Guthaben aufgeladen wurde. Der Zeitraum variert von Anbieter zu Anbieter und beträgt 6 - 24 Monate. Allerdings besteht noch die Möglichkeit,
sich das restliche Guthaben auf der Karte auszahlen zu lassen.
Ihr Handy-Preisvergleich